2.300 Stunden Einsatz für Weiler
Die Stühle wurden knapp im Weingut Steinberger, zum Schluss gab es nur noch einen Hocker und zwei Stehplätze. Die Mitgliederversammlung war richtig gut
besucht, schließlich ging es um die Neuwahl eines ersten und zweiten Vorsitzenden der Heimatfreunde. Aus gesundheitlichen Gründen konnten Fred Sittek und Manfred Heep nicht wieder kandidieren, obwohl sie dies gern getan hätten. Deshalb musste der scheidende Erste Vorsitzende Fred Sittek am Ende seines
Rechenschaftsberichtes auch eine Träne verdrücken. Aber in dem Bericht konnte er noch voller Stolz die Arbeiten aufzählen, welche die Heimatfreunde im vergangenen Jahr in rund 2.300 Stunden für die Gemeinschaft geleistet haben.
Das spiegelte sich auch im Rechenschaftsbericht des Schatzmeisters wider, der aufgrund der krankheitsbedingten Abwesenheit des 1. Kassierers Hans-Georg
Schuster von dem 2. Kassierer Jörg Hassling vorgetragen wurde.
Die Neuwahl des neuen Ersten Vorsitzenden Werner Kunert verlief unter der Sitzungsleitung von Irmgard Pfrengle wie erwartet problemlos. Werner Kunert ist ein Weilerer Bub, der auch schon im Gemeinderat seine ehrenamtlichen Verdienste erworben hat. Er möchte sich nun in seinem Ruhestand Aufgaben in seinem Heimatdorf widmen – und da ist er bei den Heimatfreunden gerade richtig. Der neue Zweite Vorsitzende Joachim Mills wohnt erst seit einigen Jahren mit seiner Familie in Weiler. Er ist ein Aktiver in der Dienstagsschicht und mit seinem ausgleichenden, ruhigen Wesen genau der Richtige, der die Verbindung zum Vorstand herstellt, um die finanziellen Mittel loszueisen, die die Dienstagsschicht für ihre Arbeiten benötigt.
Die Schriftführerinnen Birgit Lautz und Martina Sturm wurden ebenso wiedergewählt wie Markus Schmitt (Heimatnachrichten) und Erwin Owtscharenko (Presse). Jörg Hassling wird auch künftig die Kassengeschäfte als Stellvertreter führen. In diesem Jahr werden sie übergangsweise für den erkrankten Hans-Georg Schuster auch durch Fred Sittek geführt und die nächste Kassenprüfung nehmen Michael und Matthias Altenhofen sowie Irmgard Pfrengle vor.
Neben den Routinearbeiten am Triftplatz, Grillplatz, Friedhof, Sportplatz, Dorfbrunnen, Rastplatz am Fahrradweg und an den Blumenbeeten an der L 214 sowie der Abfuhr der ausgedienten Weihnachtsbäume gibt es auch immer wieder neue Aufgaben. So wurde zum Beispiel die Toilette in der Friedhofshalle komplett saniert und die Kosten in voller Höhe von den Heimatfreunden getragen.
