Liebe Heimatfreunde, liebe Gäste,

die Gesellschaft der Heimatfreunde e.V. Weiler besteht seit 1973. In mehr als vier Jahrzehnten hat der Verein das Weilerer Ortsbild wesentlich mitgestaltet, intensive Heimatforschung betrieben, zahlreiche Veröffentlichungen in Form der Heimatnachrichten erstellt, wunderschöne Feste veranstaltet und nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zur Dorfgemeinschaft geliefert.

Diese Tradition soll auch weiterhin erfolgreich fortgesetzt werden. Der Spaß, gemeinsam und sinnvoll seine Freizeit zu gestalten steht im Vordergrund.
Darum arbeiten die Mitglieder mit viel Freude und Begeisterung in den verschiedenen Arbeitsgruppen und freuen sich stets über neue Gesichter,
mit denen sie ihr Hobby teilen können. Wenn auch Sie Lust daran haben mitzuwirken, sprechen Sie bitte unseren Vorstand oder Mitglieder der Arbeitsgruppen an. 

 

An alle Mitglieder der Gesellschaft der Heimatfreunde e.V. Weiler
Einladung zur Mitgliederversammlung der „Gesellschaft der Heimatfreunde e.V. Weiler“

am Donnerstag, 19. Mai 2022 um 19:00 Uhr
in der Straußwirtschaft „Markus Steinberger“ , Weiler, Hofstrasse 11

Tagesordnung

       1. Begrüßung
       2. Feststellung der satzungsgemäßen Einladung
       3. Totengedenken
       4. Geschäftsbericht
       5. Kassenbericht
       6. Bericht der Kassenprüfer
       7. Aussprache zu 4 und 5
       8. Entlastung des Vorstandes
       9. Anträge
     10. Informationen über aktuelle Aktivitäten
     11. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

Fred Sittek
1. Vorsitzender

Traktor als Transportfahrzeug ausgeliefert

Pünktlich zur Saisoneröffnung mit der Umstellung zur Sommerzeit konnte der neue Traktor der Heimatfreunde Weiler in Betrieb genommen werden. Das mit Unterstützung der Ehrenamtsförderung des Kreises angeschaffte Dienstfahrzeug ersetzt den bisherig genutzten Traktor, der häufig nur noch mit einem Hammerschlag auf den Anlasser dazu bewegt werden konnte, seine Aufgaben wahrzunehmen. Die Reparaturkosten überstiegen den Zeitwert.

Seine Jungfernfahrt hat der neue, in zu der Dienstkleidung passendem Grün gehaltene Traktor zu dem Grillplatz „Dachslöcher“ gemacht. Auf dem Anhänger wurden die in der Winterzeit gestrichenen Bänke hin- und der erste Tisch abtransportiert. Die nächste, im Winter gebaute Tisch- und Sitzbankgarnitur wird nach der Schneeschmelze an der Mannesmannstraße aufgestellt. In diesem Fall trägt die Ehrenamtsförderung nicht nur Früchte, sondern auch besonders viel Material.

Die Mannschaft der Heimatfreunde hat für die kommende Saison viele Pläne und freut sich, gemeinsam mit den Beetschwestern, für die Weilerer Gemeinschaft tätig zu sein und hofft auch, in diesem Jahr wieder einige Veranstaltungen wie z. B. die Nachkerb durchführen zu können.

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(c) Heimatfreunde Weiler, Begutachtung des neuen Traktors am 1.3.2022

Krippe 2021sc

Alle Jahre wieder – kommen die Heimatfreunde Weiler und bauen in der Kirche St. Maria Magdalena die weit über die Region bekannte Weihnachtskrippe auf. Die von dem Ehrenbürger Franz Kellermeier und seinem Schnitzkreis gestaltete Krippe hat schon an einigen Ausstellungen teilgenommen und wird jedes Jahr von vielen leuchtenden Kinderaugen bewundert. Auch von Erwachsenen.

Der Kursteilnehmer des Schnitzkreises, Studiendirektor Herbert Pohl, hat das Wissen um die Schnitzerei in einem Buch zusammengefasst, das sogar ins Portugiesische übersetzt wurde und in Brasilen eine Auflage von 300.000 Stück erreichte. Darin finden sich auch etliche Schnitzwerke aus Weiler.

Pünktlich zum ersten Advent stand die Krippe wieder und kann jederzeit in der Kirche St. Maria Magdalena, die tagsüber offen ist, besichtigt werden. Allerdings ist der Stall noch ein wenig leer – Maria und Josef kommen erst später.

WeinbergshauschenDer „Neije Wech“ ist den Weilerern seit jeher bekannt. Er heißt immer noch Neuer Weg, obwohl er schon 84 Jahre alt ist. Aber zuvor gab es dort keinen. Erst bei der Zusammenlegung 1937 ist er zu Erschließung der Weinberge entstanden und führt vom Rupertusweg geradeaus bis nach Bingerbrück in die Heinrich-Becker-Straße. Weniger bekannt dürfte das Weinbergshäuschen am Wegesrand sein. Es führte Jahrzehnte ein Dornröschenschlaf und wurde nun von den Heimatfreunden Weiler wachgeküsst.

Wohlgesonnene Zeitgenossen hatten dem Unterstand in der Vergangenheit ein Holzkreuz gestiftet und einen Kerzenständer aufgestellt. Weniger Wohlgesonnene hatten 1989 die Wände mit Graffiti beschmiert. Also haben die Heimatfreunde die Dornen entfernt, die Wände gestrichen, den Boden mit Platten ausgelegt, ein schönes, altes Metallkreuz an der Rückwand befestigt, zwei rustikale Sitzbänke aufgestellt und die Leuchte bekam ein Pendant. Nun kann der Unterstand wieder seiner ursprünglich zugedachten Funktion gerecht werden und wenn der müde Wanderer Schutz vor Regen sucht, kann er auf direktem Draht zu Petrus um besseres Wetter flehen.

HEIMATFREUNDE WEILER ZIEHEN BILANZ 2020
Aktive trotz Corona im Einsatz

Mitgliederversammlungen sind wieder möglich. Also haben die Heimatfreunde flugs in das Weingut Steinberger eingeladen, bevor sich die Corona - Situation wieder ändert. Schließlich wollen die Mitglieder informiert sein, was mit ihren Beiträgen passiert. Trotz Corona wurde viel gemacht, wenn auch mit Lock down-Pausen und unter erschwerten Umständen. Aber die Pflege der Einrichtungen kennt keine Pausen. Das Einsammeln der Weihnachtsbäume und der Auf- und Abbau der Krippe zum Beispiel sind unverzichtbare Bestandteile im Weilerer Ortsleben. Und so haben sich die aktiven Frauen und Männer in Teams zu erlaubten Größenordnungen zusammengetan und haben gegossen, gepflegt, gezimmert, gestrichen und die Heimatnachrichten herausgebracht. Karl-Heinz Baumgarten pflegt nach wie vor unermüdlich den Platz an der Trift. Und schon waren die Mitgliedsbeiträge von mehr als 3.000.- Euro am Ende des Jahres verbaut, wie Kassenwart Hans-Georg Schuster berichtete. Sogar noch 375,25 € mehr.

Mit großem Bedauern mussten leider alle gewohnten Feste ausfallen, wie Vorsitzender Fred Sittek berichtete. Nachkerb, Jahresausflug, Erntedankfest, Wandertag, Werkstattfest sind wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in Weiler und binden viele Mitglieder mit ein. Die Feste dienen nicht nur dem Zusammenhalt der Heimatfreunde, sie haben gewöhnlich auch immer gute Einnahmen zur Folge, die in dem vergangenen Jahr leider fehlten. Einiges konnte durch Spenden aufgefangen werden, einiges musste leider liegen bleiben. So ist im vergangenen Jahr die Erneuerung von vier Fenstern in der Werkstatt auf 2021 vertagt worden.

Fred Sittek dankte allen Aktiven für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft und verband damit die Hoffnung, dass alle bei der Stange bleiben. Die Arbeit der Heimatfreunde wird in Weiler sehr wohl anerkannt, was sich auch im Zuwachs von sechs neuen Mitgliedern zeigt. Die Entlastung des Vorstandes war deshalb nur noch eine Formsache und traditionell wurde dem Ortsbürgermeister das Wort erteilt.

In einem Schlusswort bedankte sich Ortsbürgermeister Adam Schmitt für das soziale Miteinander und die Hilfe und die Unterstützung der Gemeinde durch die Heimatfreunde. Er gab der Hoffnung auf nächste bessere Jahre Ausdruck und dann werden die Feste auch wieder in gewohnter Form stattfinden können.

Hoernchen

Corona hat in der Gesellschaft viele Schwächen freigelegt, aber auch an vielen Stellen Stärken hervorgebracht. Nur nicht verzagen. Das sagen sich auch die Heimatfreunde Weiler und machen einfach weiter. Aber ganz so einfach wie früher ist es doch wieder nicht, schließlich gibt es fast jede Woche neue Coronaverordnungen. Also bringen sich die Heimatfreunde in der WhatsApp-Gruppe immer auf den neusten Stand und teilen die Arbeiten ein. Ein Zweierteam für die Holzarbeiten, ein Zweierteam streicht und lackiert, ein Zweierteam ist für die Metallarbeiten zuständig und zwei Mann arbeiten in der Werkstatt. Der Vorsitzende Fred Sittek teilt im Büro die Kräfte ein und wird als Traktorfahrer für den Transport der fertigen und restaurierten Produkte eingesetzt. So können immer bis zu zehn Leute ihrer wichtigen Aufgabe der Ortsverschönerung und der Heimatpflege in Weiler nachgehen.

Friedhofbank

Beim letzten Arbeitseinsatz wurden der stark beschädigte Tisch und eine Sitzbank an dem herrlichen und gut frequentierten Aussichtspunkt „Hörnchen“ erneuert und die schöne Rundbank vor der Friedhofshalle saniert. Die vor Jahren von den Trifter Spatzen gespendete Bank hatte mit der Zeit etwas gelitten. Ständiger Einsatzort ist auch der von den Heimatfreunden errichtete Grillplatz. Und so machen die Heimat-freunde weiter und hoffen wie so Viele auf Erleichterungen im täglichen Leben nach Abschluss der Impfkampagne.

Heimatfreunde halten an Tradition fest, wenn auch ihr Einsatz im Corona-Jahr eingeschränkt ist
Von Jochen Werner

WEILER. Die Arbeit der Heimatfreunde Weiler endete dieses Jahr, wie sie begonnen hat: mit der viel beachteten Weihnachtskrippe in der Kirche St. Maria Magdalena. Deren Auf- und Abbau ist seit Jahrzehnten im Jahreszyklus verankert. Auch im Corona-Jahr, in dem bisher alles anders war. Während üblicherweise mehr als 2500 Stunden für die Ortsverschönerung in Weiler zusammenkommen, haben die beiden Lockdowns auch die Aktivitäten der Heimatfreunde stark eingeschränkt.

Viel geleistet wurde trotzdem. Schließlich muss alles, was in den vergangenen Jahren an Verschönerungen gebaut wurde, gepflegt und unterhalten werden: Das heißt, Bänke und Tische streichen und – wie etwa auf dem Friedhof – erneuern sowie auf dem Wanderweg „Rhein-Nahe-Schleife“ neue aufstellen. Den Dorfbrunnen und die Wände an der Werkstatt anstreichen. Das gehörte zum Programm. Und weil die Truppe gerade dabei war, strich sie den Sockel der „Alt Schul“ gleich mit. Die Pfarrergräber auf dem Friedhof wurden in Ordnung gehalten, der von den Heimatfreunden gebaute Grillplatz „Minipark“ erfuhr eine Frischzellenkur. Den Triftplatz pflegte Heimatfreund Karl-Heinz Baumgarten in Eigenregie.

Seit einigen Jahren ergänzen die „Beetschwestern“ die etwa ein Dutzend Mann starke Truppe. Sie sorgten für ansehnliche Blumenbeete an der L 214 vom Ortsein- bis zum Ortsausgang. Dabei geht der Oster- und Weihnachtsschmuck, den die Heimatfreunde auf der ganzen Stromberger Straße aufstellen, auf eine Idee von Beetschwester Renate Trennert zurück. Gekümmert wird sich um alle Blumenbeete auf gemeindeeigenen Flächen.

Neben dem handwerklichen hat auch der kulturelle Aspekt bei den Heimatfreunden einen hohen Stellenwert. Mit dem 56. Heft seit dem Jahr 1993 kamen neue „Heimatnachrichten“ heraus – mit Beiträgen, etwa über nach Brasilien und in die USA ausgewanderte Weilerer. Interessante Informationen gibt es zu dem Römer Decimus Magnus Ausonius, nach dem der Wanderweg von Bingen nach Trier über Weiler benannt ist.

Coronabedingt fielen der Besuch im Frankfurter Palmengarten und im Europaparlament in Straßburg ebenso aus wie die Nachkerb, das Erntedankfest und alle anderen sozialen Aktivitäten. „Aber das holen wir alles nach, wenn die Luft wieder rein ist“, versprach der Erste Vorsitzende Fred Sittek. Aktuell hat ein kleiner Generationenwechsel stattgefunden, viele junge Rentner sind zur Truppe dazugestoßen und haben ältere abgelöst. Die Stimmung sei hervorragend, die 1973 gegründete Truppe ergänze sich klasse, schildert Neuzugang Erwin Owtscharenko: „Alle freuen sich. Und die vielen Handwerker, die dabei sind, geben die richtigen Anweisungen und Tipps.“

Krippe 2020

Der Aufbau der Weihnachtskrippe zählt zu den Aufgaben der Weilerer Heimatfreunde.
Foto: Heimatfreunde Weiler, Erwin Owtscharenko

(Artikel in der AZ vom 22.12.2020)

Geschichte und Geschichten: Neue Ausgabe der Heimatnachrichten bietet wieder viel Lesenswertes

56WEILER (red). Eine neue Ausgabe der Weilerer Heimatnachrichten mit 76 Seiten haben das Redaktionsteam und zwölf verschiedene Autoren mit Heft 56 herausgegeben. Der neue Vorstand der Heimatfreunde berichtet darin über das abgelaufene Jahr, und Ortsbürgermeister Adam Schmitt zeigt die Arbeit des Gemeinderates auf. Carl Woog stellt die Geschichte des Binger Naturschwimmbades, das auf Weilerer Gemarkung liegt, dar. Dr.Gerhard Hanke schildert eindrucksvoll die Zeit der Kelten am Rhein-Nahe-Eck, und Joachim Vogt lässt den römischen Dichter Ausonius zu Wort kommen, der im Jahre 310 auf seiner Reise vom Mainz über Bingen – und Weiler – nach Trier die Region beschreibt.

Wer weiß schon, was ein „Hubertusschlüssel“ ist?

Monika Maus informiert über den Baum des Jahres, die gewöhnliche Robinie, und den Vogel des Jahres, die Turteltaube. Neu im Autorenkreis ist Dominic Maßing, der das Schicksal eines Weilerer Auswanderers und seiner Familie im Wilden Westen der USA recherchiert hat. Heinz Josef Bell erläutert ein in früheren
Jahren übliches Handwerkszeug uralter Heilmethoden, den „Hubertusschlüssel“, von dem sich ein Exemplar in seinem Besitz befindet. Über das Binger Loch, seine Geologie und seine Bedeutung für die Rheinschifffahrt berichtet Alfred Haupt. Eindrucksvoll das Foto eines Blitzeinschlages in eine Weymothkiefer im Trechtingshäuser Wald, das Siegbert Habermann aus seinem Archiv holte. Zudem geht es um fünf junge Männer, die vor fast 100 Jahren in einer Köhlerhütte im Binger Wald nächtigten. Hans Günter Altenhofen setzt die Reihe der Gemeinderatsprotokolle von vor 100 Jahren und die Sammlung alltäglicher Redensarten fort. Aus seinem Archiv schildert er den Prozessverlauf des Mordes am Förster Peter Dammel vom Forsthaus Heilig-Kreuz im Jahre 1920 ebenso wie die fahrlässige Tötung des 20-jährigen Karl Flasch durch seinen gleichaltrigen Freund Karlheinz Habermann in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1950. Das Schicksal eines der ersten Auswanderer nach Brasilien, Mathias Gregori, wird in einem mehrseitigen Brief vom 13. Mai 1834 geschildert.

Weilerer Heimatgeschichte endet nicht an den Gemeindegrenzen. Deshalb ist die gut recherchierte Geschichte des Nachbardorfes Wald-Erbach und seines Schlosses interessant zu lesen. Nicht vergessen sind die Gründung einer „Interessensgemeinschaft“ für den Bau eines Kultur- und Sportzentrums im Jahre 1970
und die Einweihung der Rhein-Nahe-Halle nur zehn Jahre später im Jahre 1980. 

Das neue Heft kostet drei Euro und ist in Weiler bei Hairfashion Lautz, im Rathaus während der Dienststunden des Ortsbürgermeisters und der Öffnungszeiten der katholischen Bibliothek sowie in Bingen bei der Buchhandlung Schweikhard erhältlich.

(Bericht aus der Allgemeinen Zeitung vom 30.09.2020)

Unser 2. Vorsitzender Fred Sittek begrüßte die Anwesenden ("Volles Haus" in der Straußwirtschaft Markus Steinberger) und stellte satzungsgemäße Einladung fest.

Als Erstes verlaß er sodann einen Brief des 1. Vorsitzenden Dieter Weiß, der aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Versammlung kommen kann. Dieter entsendet seine herzlichsten Grüße und teilt uns auf diesem Weg mit, dass er aus eben diesen Gründen sein Amt niederlegt. Er bedankt sich bei allen Aktiven für die erfolgreiche Zusammenarbeit über insgesamt 25 schöne Jahre.

Nach Ergänzung der Tagesordung um den Punkt "Wahl der Kassenprüfer" und anschließendem Totengedenken berichtet Fred über die vielen Stunden Arbeit der Dienstagsschicht (etwa die Hälfte davon betrafen die Ortsverschönerung und-pflege) sowie die erfolgreichen Fahrten und gut besuchten Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Der "Heinrich-Bell-Saal" wurde gerne und oft für Veranstaltungen, auch von Gemeindegremien, genutzt. Mit der Einleitung: "Wir haben in 2019 viel Geld ausgegeben und dafür lohnende Werte geschaffen" folgte der Bericht des Schatzmeisters Hans Georg Schuster. Kassenanfangs- und Endbestand, Höhe der wichtigsten Ausgabepositionen und, auf Nachfrage aus dem Auditorium, auch die Gewinne aus den Festen wurden den Mitgliedern genannt. Der größte Ausgaben-Einzelposten ertfiel auf die Verbesserung der Werkstatt, gefolgt von den Druckkosten für die Weilerer Heimatnachrichten. Die Kassenprüfer berichteten anschließend von ihrer Arbeit, bescheinigten Hans Georg Schuster eine einwandfreie Kassenführung und beantragten Entlastung des Vorstandes, die von den Mitgliedern auch einstimmig gewährt wurde.

Sodann Neuwahl des Vorstandes. Wahlleiter wird Adam J. Schmitt, der zunächst auch in seiner Eigenschaft als Ortsbürgermeister dem Verein und insbesondere der Dienstagsschicht für seine Arbeit zum Wohl der Gemeinde herzlichst dankte. Auch von seiner Seite galten ganz besondere Dankesworte Dieter Weiß für seine langjährige, hervorragende Arbeit als 1. Vorsitzender. Dann folgte das übliche Wahlprocedere mit folgendem Ergebnis:

  • neuer Erster Vorsitzender: Fred Sittek
  • neuer 2. Vorsitzender: Manfred Heep
  • Schatzmeister unverändert: Hans-Georg Schuster
  • stellv.Schatzm. unverändert: Angelika Eck
  • neuer Schriftführer: Birgit Lautz
  • neuer stellv.Schriftführer: Martina Sturm
  • Beisitzer unverändert: Bernhard Feil (Internet und Mitgliederverwaltung)
  • Beisitzer unveränder: Inge Sittek (Frauengruppe)
  • Beisitzer unverändert: Alois Bootz (Ausflüge)
  • Beisitzer unverändert:Heinz-Josef Bell (Heimatgeschichte)
  • neuer Beisitzer: Erwin Owtschareko (Pressearbeit)

Als Kasenprüfer wurden Matthias Bauer, Heinz May und Michael Altenhofen gewählt. Alle nahmen das Amt an.

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Der neue Erste Vorsitzende Fred Sittek verabschiedete als erstes die bisherige stellvertredende Schriftführerin Sieglinde Ryba (langjährig auch 1. Schriftführerin gewesen) und bedankte sich mit einem Blumenstrauß für die geleistete Arbeit (Foto: Adam. J. Schmitt). Sie stellte sich aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung.

Anschließend präsentierte Fred eine Urkunde für Dieter Weiß und verkündete, dass er ab sofort zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied ernannt sei. Mit sehr bewegter Stimme verlas er den Urkundentext und erzählte von der gemeinsamen Arbeit in der Vereinsleitung, die ganz offensichtlich die beiden zu echten Freunden gemacht hat.

Unter "Verschiedenes" wurden noch Mitgliederfragen (viele zu den geplanten Ausflügen 2020) beantwortet und Anregungen entgegengenommen. Dann schloss der offizielle Teil der Mitgliederversammlung.

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Manfred Heep und Fred Sittek, die neuen Vorsitzenden des Vereins der Heimatfreunde Weiler, wollen den Verein weiter im Sinne von Dieter Weiß leiten (Foto: Rudi Schäfer)