Liebe Heimatfreunde, liebe Gäste,

die Gesellschaft der Heimatfreunde e.V. Weiler besteht seit 1973. In mehr als vier Jahrzehnten hat der Verein das Weilerer Ortsbild wesentlich mitgestaltet, intensive Heimatforschung betrieben, zahlreiche Veröffentlichungen in Form der Heimatnachrichten erstellt, wunderschöne Feste veranstaltet und nicht zuletzt einen wichtigen Beitrag zur Dorfgemeinschaft geliefert.

Diese Tradition soll auch weiterhin erfolgreich fortgesetzt werden. Der Spaß, gemeinsam und sinnvoll seine Freizeit zu gestalten steht im Vordergrund.
Darum arbeiten die Mitglieder mit viel Freude und Begeisterung in den verschiedenen Arbeitsgruppen und freuen sich stets über neue Gesichter,
mit denen sie ihr Hobby teilen können. Wenn auch Sie Lust daran haben mitzuwirken, sprechen Sie bitte unseren Vorstand oder Mitglieder der Arbeitsgruppen an. 

 

am Sonntag, 24 Juli 2022, ab 10.30 Uhr, vor der Werkstatt im Hof der Alt Schul´

Einige können sich noch daran erinnern, dass die Heimatfreunde Weiler am Sonntag nach der Weilerer Kerb immer ihr Werkstattfest als Nachkerb vor der Werkstatt in der Alt Schul´ gefeiert haben. Nach zweijähriger Coronapause ist es nun wieder soweit: Es darf wieder gefeiert werden!

Auswärtige, Weilerer und Gäste, insbesondere auch unsere Gäste aus der Ukraine, sind herzlich eingeladen, wieder typisch Weilerer, urige Lebensart zu spüren. Schon legendär sind die berühmten Zwiebelschnitzel. Aber es gibt auch noch was anderes zum Essen, z. B. heiße Fleischwurst. Auch Kaffee und hausgemachte Kuchen sind vorgesehen.

Nur am Rande sei erwähnt, dass das Werkstattfest eine nicht unerhebliche Einnahmequelle ist, von der z. B. Material für Sitzgarnituren am Grillplatz und in der Gemarkung oder Werkzeug und Verschleißmaterial beschafft werden.. Von daher werden auch immer kleine Spenden und Trinkgelder sehr gerne angenommen.

Die Heimatfreunde Weiler freuen sich wieder auf viele Besucher.

 

Die Heimatfreunde Weiler gehen wieder auf Tour! Abfahrt mit dem Bus ist am

Donnerstag, 7. Juli 2022, 07.15 Uhr, Dorfplatz,

zum Adler Modemarkt in Haibach. Dort gibt es nach einem gemeinsamen Frühstück nicht nur eine kleine Modenschau für die Interessierten, sondern 25% Rabatt auf alle Einkäufe! Anschließend gibt es ein gemeinsames Mittagessen und es ist ein Bummel durch den Palmengarten in Frankfurt vorgesehen. Der Palmengarten ist auch bei einer Tasse Kaffee nur beim Anschauen schön. Und schließlich, das ist schon fast Tradition, geht es zu einem stimmungsvollen Ausklang nach Schwanheim in den Frankfurter Hof. Die Rückkehr ist so gg. 20.00 Uhr in Weiler vorgesehen. Der Unkostenanteil für Busfahrt, Frühstück, Mittagessen und Eintritt Palmengarten beträgt pro Teilnehmer nur 25.- Euro.

Da noch einige Plätze frei sind, freuen sich die Heimatfreunde auf jeden Freund, Unterstützer, Gönner und Mitfahrer. Anmeldungen bitte bei Fred Sittek: Tel. 36794, oder Alois Bootz, Tel. 36354.

 

Heimatfreunde WEILER ziehen Bilanz 2021
Aktive trotz Corona im Einsatz

Alle Jahre wieder sollen die Mitglieder von Vereinen in einer Jahres­hauptversammlung über die Aktivitäten unterrichtet und der Vor­stand entlastet werden. Offensichtlich zeigt die Angst vor Corona doch noch Wirkung, aber immerhin waren 29 von 326 Mitgliedern der Heimatfreunde im Weingut Markus Steinberger erschienen. Darüber hinaus besuchte auch der Vorsitzende der Heimatfreunde Waldalgesheim die Versammlung und regte wieder einen gemein­samen Grillnachmittag an, an dem Ideen und Anregungen ausge­tauscht werden können. Corona ließ kaum eine verlässliche Pla­nung zu, berichtete der zweite Vorsitzende Manfred Heep in dem Trotzdem wurden noch rund 2.000 Stunden gemeinnützige Arbeit geleistet. Alle Pflegeeinsätze einzeln aufzuzählen würde den Rah­men sprengen, aber in Zweierteams arbeiteten sich die Holzabtei­lung und die Lackierabteilung an den Holzbänken und Tischen aus der Gemeinde ab. Der Dorfbrunnen bekam wieder mal einen neuen Anstrich und das Weinbergshäuschen am Neuen Weg wurde reno­viert. Allen Heimatfreunden ist auch der Auf- und Abbau der Weih­nachtskrippe in der Kirche ein Herzensanliegen.

Der Kassenbericht von Hans-Georg Schuster fiel etwas mager aus, weil durch den Ausfall der Feste auch feste Einnahmequellen gefehlt haben. Gott sei Dank kamen 2.105.- Euro an Spenden ein, so dass für 2.230.- Euro Werkzeug und Material gekauft werden konnte. Schließlich riss die Anschaffung eines Ersatztraktors trotz Ehrenamtsförderung ein mittelgroßes Loch in die Kasse. Ein wenig konnte Alois Bootz das Loch verkleinern, indem er den Schrott, welche die Heimatfreunde von Zuhause mitbrachten, nach Bingen­Kempten zu einer Verwertungsfirma brachte und dafür 772.- Euro erlöste.

Der Vorsitzende Fred Sittek dankte allen Aktiven für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft und kündigte an, dass am Donners­tag, den 7. Juli 2022, eine Fahrt nach Haibach zur Firma Adler und nach Frankfurt in den Palmengarten stattfindet. Auch ist wieder ein schöner Abschluss in Frankfurt/Schwanheim geplant. Außerdem veranstalten die Heimatfreunde wieder wie gewohnt das Werkstatt­fest in Form der Nachkerb am 24. Juli und planen das Erntedank­fest am 2. Oktober in und an der Bürgerstube.

In einem Schlusswort bedankte sich der 1. Beigeordnete Rainer Kropp, der in Vertretung des Ortsbürgermeisters vor Ort war, für das Engagement der Heimatfreunde und regte einen intensiveren Austausch zwischen Gemeindeverwaltung und Heimatfreunde an. von ihm vorgetragenen Rechenschaftsbericht.

An alle Mitglieder der Gesellschaft der Heimatfreunde e.V. Weiler
Einladung zur Mitgliederversammlung der „Gesellschaft der Heimatfreunde e.V. Weiler“

am Donnerstag, 19. Mai 2022 um 19:00 Uhr
in der Straußwirtschaft „Markus Steinberger“ , Weiler, Hofstrasse 11

Tagesordnung

       1. Begrüßung
       2. Feststellung der satzungsgemäßen Einladung
       3. Totengedenken
       4. Geschäftsbericht
       5. Kassenbericht
       6. Bericht der Kassenprüfer
       7. Aussprache zu 4 und 5
       8. Entlastung des Vorstandes
       9. Anträge
     10. Informationen über aktuelle Aktivitäten
     11. Verschiedenes

Mit freundlichen Grüßen

Fred Sittek
1. Vorsitzender

Traktor als Transportfahrzeug ausgeliefert

Pünktlich zur Saisoneröffnung mit der Umstellung zur Sommerzeit konnte der neue Traktor der Heimatfreunde Weiler in Betrieb genommen werden. Das mit Unterstützung der Ehrenamtsförderung des Kreises angeschaffte Dienstfahrzeug ersetzt den bisherig genutzten Traktor, der häufig nur noch mit einem Hammerschlag auf den Anlasser dazu bewegt werden konnte, seine Aufgaben wahrzunehmen. Die Reparaturkosten überstiegen den Zeitwert.

Seine Jungfernfahrt hat der neue, in zu der Dienstkleidung passendem Grün gehaltene Traktor zu dem Grillplatz „Dachslöcher“ gemacht. Auf dem Anhänger wurden die in der Winterzeit gestrichenen Bänke hin- und der erste Tisch abtransportiert. Die nächste, im Winter gebaute Tisch- und Sitzbankgarnitur wird nach der Schneeschmelze an der Mannesmannstraße aufgestellt. In diesem Fall trägt die Ehrenamtsförderung nicht nur Früchte, sondern auch besonders viel Material.

Die Mannschaft der Heimatfreunde hat für die kommende Saison viele Pläne und freut sich, gemeinsam mit den Beetschwestern, für die Weilerer Gemeinschaft tätig zu sein und hofft auch, in diesem Jahr wieder einige Veranstaltungen wie z. B. die Nachkerb durchführen zu können.

IMG 0568

(c) Heimatfreunde Weiler, Begutachtung des neuen Traktors am 1.3.2022

Krippe 2021sc

Alle Jahre wieder – kommen die Heimatfreunde Weiler und bauen in der Kirche St. Maria Magdalena die weit über die Region bekannte Weihnachtskrippe auf. Die von dem Ehrenbürger Franz Kellermeier und seinem Schnitzkreis gestaltete Krippe hat schon an einigen Ausstellungen teilgenommen und wird jedes Jahr von vielen leuchtenden Kinderaugen bewundert. Auch von Erwachsenen.

Der Kursteilnehmer des Schnitzkreises, Studiendirektor Herbert Pohl, hat das Wissen um die Schnitzerei in einem Buch zusammengefasst, das sogar ins Portugiesische übersetzt wurde und in Brasilen eine Auflage von 300.000 Stück erreichte. Darin finden sich auch etliche Schnitzwerke aus Weiler.

Pünktlich zum ersten Advent stand die Krippe wieder und kann jederzeit in der Kirche St. Maria Magdalena, die tagsüber offen ist, besichtigt werden. Allerdings ist der Stall noch ein wenig leer – Maria und Josef kommen erst später.

WeinbergshauschenDer „Neije Wech“ ist den Weilerern seit jeher bekannt. Er heißt immer noch Neuer Weg, obwohl er schon 84 Jahre alt ist. Aber zuvor gab es dort keinen. Erst bei der Zusammenlegung 1937 ist er zu Erschließung der Weinberge entstanden und führt vom Rupertusweg geradeaus bis nach Bingerbrück in die Heinrich-Becker-Straße. Weniger bekannt dürfte das Weinbergshäuschen am Wegesrand sein. Es führte Jahrzehnte ein Dornröschenschlaf und wurde nun von den Heimatfreunden Weiler wachgeküsst.

Wohlgesonnene Zeitgenossen hatten dem Unterstand in der Vergangenheit ein Holzkreuz gestiftet und einen Kerzenständer aufgestellt. Weniger Wohlgesonnene hatten 1989 die Wände mit Graffiti beschmiert. Also haben die Heimatfreunde die Dornen entfernt, die Wände gestrichen, den Boden mit Platten ausgelegt, ein schönes, altes Metallkreuz an der Rückwand befestigt, zwei rustikale Sitzbänke aufgestellt und die Leuchte bekam ein Pendant. Nun kann der Unterstand wieder seiner ursprünglich zugedachten Funktion gerecht werden und wenn der müde Wanderer Schutz vor Regen sucht, kann er auf direktem Draht zu Petrus um besseres Wetter flehen.

HEIMATFREUNDE WEILER ZIEHEN BILANZ 2020
Aktive trotz Corona im Einsatz

Mitgliederversammlungen sind wieder möglich. Also haben die Heimatfreunde flugs in das Weingut Steinberger eingeladen, bevor sich die Corona - Situation wieder ändert. Schließlich wollen die Mitglieder informiert sein, was mit ihren Beiträgen passiert. Trotz Corona wurde viel gemacht, wenn auch mit Lock down-Pausen und unter erschwerten Umständen. Aber die Pflege der Einrichtungen kennt keine Pausen. Das Einsammeln der Weihnachtsbäume und der Auf- und Abbau der Krippe zum Beispiel sind unverzichtbare Bestandteile im Weilerer Ortsleben. Und so haben sich die aktiven Frauen und Männer in Teams zu erlaubten Größenordnungen zusammengetan und haben gegossen, gepflegt, gezimmert, gestrichen und die Heimatnachrichten herausgebracht. Karl-Heinz Baumgarten pflegt nach wie vor unermüdlich den Platz an der Trift. Und schon waren die Mitgliedsbeiträge von mehr als 3.000.- Euro am Ende des Jahres verbaut, wie Kassenwart Hans-Georg Schuster berichtete. Sogar noch 375,25 € mehr.

Mit großem Bedauern mussten leider alle gewohnten Feste ausfallen, wie Vorsitzender Fred Sittek berichtete. Nachkerb, Jahresausflug, Erntedankfest, Wandertag, Werkstattfest sind wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens in Weiler und binden viele Mitglieder mit ein. Die Feste dienen nicht nur dem Zusammenhalt der Heimatfreunde, sie haben gewöhnlich auch immer gute Einnahmen zur Folge, die in dem vergangenen Jahr leider fehlten. Einiges konnte durch Spenden aufgefangen werden, einiges musste leider liegen bleiben. So ist im vergangenen Jahr die Erneuerung von vier Fenstern in der Werkstatt auf 2021 vertagt worden.

Fred Sittek dankte allen Aktiven für ihren Einsatz zum Wohle der Gemeinschaft und verband damit die Hoffnung, dass alle bei der Stange bleiben. Die Arbeit der Heimatfreunde wird in Weiler sehr wohl anerkannt, was sich auch im Zuwachs von sechs neuen Mitgliedern zeigt. Die Entlastung des Vorstandes war deshalb nur noch eine Formsache und traditionell wurde dem Ortsbürgermeister das Wort erteilt.

In einem Schlusswort bedankte sich Ortsbürgermeister Adam Schmitt für das soziale Miteinander und die Hilfe und die Unterstützung der Gemeinde durch die Heimatfreunde. Er gab der Hoffnung auf nächste bessere Jahre Ausdruck und dann werden die Feste auch wieder in gewohnter Form stattfinden können.

Hoernchen

Corona hat in der Gesellschaft viele Schwächen freigelegt, aber auch an vielen Stellen Stärken hervorgebracht. Nur nicht verzagen. Das sagen sich auch die Heimatfreunde Weiler und machen einfach weiter. Aber ganz so einfach wie früher ist es doch wieder nicht, schließlich gibt es fast jede Woche neue Coronaverordnungen. Also bringen sich die Heimatfreunde in der WhatsApp-Gruppe immer auf den neusten Stand und teilen die Arbeiten ein. Ein Zweierteam für die Holzarbeiten, ein Zweierteam streicht und lackiert, ein Zweierteam ist für die Metallarbeiten zuständig und zwei Mann arbeiten in der Werkstatt. Der Vorsitzende Fred Sittek teilt im Büro die Kräfte ein und wird als Traktorfahrer für den Transport der fertigen und restaurierten Produkte eingesetzt. So können immer bis zu zehn Leute ihrer wichtigen Aufgabe der Ortsverschönerung und der Heimatpflege in Weiler nachgehen.

Friedhofbank

Beim letzten Arbeitseinsatz wurden der stark beschädigte Tisch und eine Sitzbank an dem herrlichen und gut frequentierten Aussichtspunkt „Hörnchen“ erneuert und die schöne Rundbank vor der Friedhofshalle saniert. Die vor Jahren von den Trifter Spatzen gespendete Bank hatte mit der Zeit etwas gelitten. Ständiger Einsatzort ist auch der von den Heimatfreunden errichtete Grillplatz. Und so machen die Heimat-freunde weiter und hoffen wie so Viele auf Erleichterungen im täglichen Leben nach Abschluss der Impfkampagne.