Geschichte und Geschichten: Neue Ausgabe der Heimatnachrichten bietet wieder viel Lesenswertes

WHN56tmbWEILER (red). Eine neue Ausgabe der Weilerer Heimatnachrichten mit 76 Seiten haben das Redaktionsteam und zwölf verschiedene Autoren mit Heft 56 herausgegeben. Der neue Vorstand der Heimatfreunde berichtet darin über das abgelaufene Jahr, und Ortsbürgermeister Adam Schmitt zeigt die Arbeit des Gemeinderates auf. Carl Woog stellt die Geschichte des Binger Naturschwimmbades, das auf Weilerer Gemarkung liegt, dar. Dr.Gerhard Hanke schildert eindrucksvoll die Zeit der Kelten am Rhein-Nahe-Eck, und Joachim Vogt lässt den römischen Dichter Ausonius zu Wort kommen, der im Jahre 310 auf seiner Reise vom Mainz über Bingen – und Weiler – nach Trier die Region beschreibt.

Wer weiß schon, was ein „Hubertusschlüssel“ ist?

Monika Maus informiert über den Baum des Jahres, die gewöhnliche Robinie, und den Vogel des Jahres, die Turteltaube. Neu im Autorenkreis ist Dominic Maßing, der das Schicksal eines Weilerer Auswanderers und seiner Familie im Wilden Westen der USA recherchiert hat. Heinz Josef Bell erläutert ein in früheren
Jahren übliches Handwerkszeug uralter Heilmethoden, den „Hubertusschlüssel“, von dem sich ein Exemplar in seinem Besitz befindet. Über das Binger Loch, seine Geologie und seine Bedeutung für die Rheinschifffahrt berichtet Alfred Haupt. Eindrucksvoll das Foto eines Blitzeinschlages in eine Weymothkiefer im Trechtingshäuser Wald, das Siegbert Habermann aus seinem Archiv holte. Zudem geht es um fünf junge Männer, die vor fast 100 Jahren in einer Köhlerhütte im Binger Wald nächtigten. Hans Günter Altenhofen setzt die Reihe der Gemeinderatsprotokolle von vor 100 Jahren und die Sammlung alltäglicher Redensarten fort. Aus seinem Archiv schildert er den Prozessverlauf des Mordes am Förster Peter Dammel vom Forsthaus Heilig-Kreuz im Jahre 1920 ebenso wie die fahrlässige Tötung des 20-jährigen Karl Flasch durch seinen gleichaltrigen Freund Karlheinz Habermann in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1950. Das Schicksal eines der ersten Auswanderer nach Brasilien, Mathias Gregori, wird in einem mehrseitigen Brief vom 13. Mai 1834 geschildert.

Weilerer Heimatgeschichte endet nicht an den Gemeindegrenzen. Deshalb ist die gut recherchierte Geschichte des Nachbardorfes Wald-Erbach und seines Schlosses interessant zu lesen. Nicht vergessen sind die Gründung einer „Interessensgemeinschaft“ für den Bau eines Kultur- und Sportzentrums im Jahre 1970
und die Einweihung der Rhein-Nahe-Halle nur zehn Jahre später im Jahre 1980. 

Das neue Heft kostet drei Euro und ist in Weiler bei Hairfashion Lautz, im Rathaus während der Dienststunden des Ortsbürgermeisters und der Öffnungszeiten der katholischen Bibliothek sowie in Bingen bei der Buchhandlung Schweikhard erhältlich.

(Bericht aus der Allgemeinen Zeitung vom 30.09.2020)

Unser 2. Vorsitzender Fred Sittek begrüßte die Anwesenden ("Volles Haus" in der Straußwirtschaft Markus Steinberger) und stellte satzungsgemäße Einladung fest.

Als Erstes verlaß er sodann einen Brief des 1. Vorsitzenden Dieter Weiß, der aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Versammlung kommen kann. Dieter entsendet seine herzlichsten Grüße und teilt uns auf diesem Weg mit, dass er aus eben diesen Gründen sein Amt niederlegt. Er bedankt sich bei allen Aktiven für die erfolgreiche Zusammenarbeit über insgesamt 25 schöne Jahre.

Nach Ergänzung der Tagesordung um den Punkt "Wahl der Kassenprüfer" und anschließendem Totengedenken berichtet Fred über die vielen Stunden Arbeit der Dienstagsschicht (etwa die Hälfte davon betrafen die Ortsverschönerung und-pflege) sowie die erfolgreichen Fahrten und gut besuchten Veranstaltungen des vergangenen Jahres. Der "Heinrich-Bell-Saal" wurde gerne und oft für Veranstaltungen, auch von Gemeindegremien, genutzt. Mit der Einleitung: "Wir haben in 2019 viel Geld ausgegeben und dafür lohnende Werte geschaffen" folgte der Bericht des Schatzmeisters Hans Georg Schuster. Kassenanfangs- und Endbestand, Höhe der wichtigsten Ausgabepositionen und, auf Nachfrage aus dem Auditorium, auch die Gewinne aus den Festen wurden den Mitgliedern genannt. Der größte Ausgaben-Einzelposten ertfiel auf die Verbesserung der Werkstatt, gefolgt von den Druckkosten für die Weilerer Heimatnachrichten. Die Kassenprüfer berichteten anschließend von ihrer Arbeit, bescheinigten Hans Georg Schuster eine einwandfreie Kassenführung und beantragten Entlastung des Vorstandes, die von den Mitgliedern auch einstimmig gewährt wurde.

Sodann Neuwahl des Vorstandes. Wahlleiter wird Adam J. Schmitt, der zunächst auch in seiner Eigenschaft als Ortsbürgermeister dem Verein und insbesondere der Dienstagsschicht für seine Arbeit zum Wohl der Gemeinde herzlichst dankte. Auch von seiner Seite galten ganz besondere Dankesworte Dieter Weiß für seine langjährige, hervorragende Arbeit als 1. Vorsitzender. Dann folgte das übliche Wahlprocedere mit folgendem Ergebnis:

  • neuer Erster Vorsitzender: Fred Sittek
  • neuer 2. Vorsitzender: Manfred Heep
  • Schatzmeister unverändert: Hans-Georg Schuster
  • stellv.Schatzm. unverändert: Angelika Eck
  • neuer Schriftführer: Birgit Lautz
  • neuer stellv.Schriftführer: Martina Sturm
  • Beisitzer unverändert: Bernhard Feil (Internet und Mitgliederverwaltung)
  • Beisitzer unveränder: Inge Sittek (Frauengruppe)
  • Beisitzer unverändert: Alois Bootz (Ausflüge)
  • Beisitzer unverändert:Heinz-Josef Bell (Heimatgeschichte)
  • neuer Beisitzer: Erwin Owtschareko (Pressearbeit)

Als Kasenprüfer wurden Matthias Bauer, Heinz May und Michael Altenhofen gewählt. Alle nahmen das Amt an.

20200309 600

Der neue Erste Vorsitzende Fred Sittek verabschiedete als erstes die bisherige stellvertredende Schriftführerin Sieglinde Ryba (langjährig auch 1. Schriftführerin gewesen) und bedankte sich mit einem Blumenstrauß für die geleistete Arbeit (Foto: Adam. J. Schmitt). Sie stellte sich aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung.

Anschließend präsentierte Fred eine Urkunde für Dieter Weiß und verkündete, dass er ab sofort zum Ehrenvorsitzenden und Ehrenmitglied ernannt sei. Mit sehr bewegter Stimme verlas er den Urkundentext und erzählte von der gemeinsamen Arbeit in der Vereinsleitung, die ganz offensichtlich die beiden zu echten Freunden gemacht hat.

Unter "Verschiedenes" wurden noch Mitgliederfragen (viele zu den geplanten Ausflügen 2020) beantwortet und Anregungen entgegengenommen. Dann schloss der offizielle Teil der Mitgliederversammlung.

Vorstand600

Manfred Heep und Fred Sittek, die neuen Vorsitzenden des Vereins der Heimatfreunde Weiler, wollen den Verein weiter im Sinne von Dieter Weiß leiten (Foto: Rudi Schäfer)

Es ist wieder soweit – alles ist vorbereitet. Am Sonntag, den 29. September 2019, laden wir wieder zum traditionellen Erntedankfest in und an der Bürgerstube der Rhein-Nahe-Halle ein.

Küche und Keller öffnen ab 9 Uhr und halten heimische Köstlichkeiten zu moderaten Preisen bereit, darunter auch die Spezialitäten Backfisch mit Kartoffelsalat, Eingelegte Heringe mit Pellkartoffeln und Hausmachener Wurstplatte.

In unserem kleinen Bauernmarkt finden Sie u.a. Weilerer Bienenhonig, Kürbisse, Künstler-Produkte aus Holz u.v.m.

Wir erwarten wieder Wanderer, die die „Rhein-Nahe-Schleife“ absolvieren und am Kontrollpunkt bei uns Halt machen (Start 9-14 Uhr, Zielschluss 18 Uhr).

Nicht zu vergessen: Frischer Federweißer und eine reichhaltige Kuchenauswahl! Worauf wir hoffen? Auf zahlreiche Besucher und angenehmes Herbstwetter!

(von unserem Mitglied Alfred Haupt)

Die Jahresfahrt der Heimatfreunde Weiler führte uns dieses Jahr an die hessisch-thüringische Landesgrenze zum Point Alpha, einer Gedenkstätte, die an den Mauerfall 1989 erinnert. Sie liegt zwischen dem im Westen gelegenen Ort Rasdorf und dem ehemaligen DDR-Ort Geisa. Zwischendurch verlief die Zonengrenze als innerdeutsche Grenze, die ein Teil des sogenannten eisernen Vorhanges war, mit dem sich die Warschauer-Pakt-Staaten 1955 von den NATO-Staaten abschirmten. Das Ziel wurde von Helmut Weiss mit Bedacht gewählt, denn vor 30 Jahren, genau am 9.11.1989, fiel in Berlin die Mauer und knapp ein Jahr später, am 3.10.1990, war Deutschland wieder vereint. Man feiert dieses Jahr also den 30. Jahrestag des Mauerfalls.

Die Wiedervereinigung, die für Deutschland ein Glücksfall war, wurde von Großbritannien, Frankreich und einigen anderen Nachbarländern teilweise sehr skeptisch gesehen. Vor allem die Briten befürchteten, dass das vereinte Deutschland wieder zu mächtig werden könnte (German Problem).

Die angenehme Hinfahrt wurde nur unterbrochen durch die Frühstückspause auf einem Rastplatz bei Steinau. Sie führte über die A66, durch das Tal der Kinzig, vorbei an Vogelsberg, Spessart bis hin zum Ziel, das im thüringischen Teil der Rhön liegt.

SAM 2137vv webAn der Gedenkstätte angekommen, wurden für die Führung zwei Gruppen gebildet. Wir schlossen uns der Gruppe von Frau Maren Herbert an, die uns in beeindruckender Weise nicht nur die Anlage zeigte, sondern auch sehr kompetent die jüngere Deutsche Geschichte erläuterte. Man fühlte sich teilweise wieder in den Geschichtsunterricht der Schulzeit zurückversetzt.

Im Haus auf der Grenze, in dem eine Dauerausstellung untergebracht ist, wird man auf eine Zeitreise durch diese spannungsgeladene Zeit des kalten Krieges geführt. Hier standen sich damals die beiden Militärblöcke Warschauer Pakt und Nato direkt gegenüber und nur wenigen ist bekannt, dass die Welt wieder kurz vor einem Krieg stand. Auf dem Bild erläutert Frau Herbert gerade an einem Modell, wie man sich in NATO-Kreisen eine mögliche militärische Entwicklung vorstellte.

Man rechnete damit, dass die Armeen des Warschauer Pakts im Westen Thüringens, dem sogenannten Thüringer Balkon, aufmarschieren, die Grenze in Richtung Fulda durchbrechen und in kurzer Zeit bis zum Rhein-Main-Gebiet vorstoßen könnten. Unser Land wäre damit in zwei Hälften geteilt und die Rhein-Main Air Base, der wichtigste NATO-Luftwaffenstützpunkt in Europa, wäre ausgeschaltet worden. Die Amerikaner bezeichneten diese Schwachstelle als Fulda Gap und ergriffen geeignete Gegenmaßnahmen. Das ging sogar soweit, dass man einige hundert Atomminen in Betonschächten installieren wollte, die im Ernstfall gezündet worden wären und weite Teile unbewohnbar gemacht hätten, eine Horrorvorstellung!

SAM 2122vscalwebSAM 2131vweb

Das linke Bild zeigt einige Teilnehmer der Gruppe vor dem Haus auf der Grenze, durch das der alte Kolonnenweg noch hindurchgeht, auf dem die DDR-Grenzschutzsoldaten schnell jeden Punkt der Grenze erreichen konnten.

Im rechten Foto sieht man ein Stück Metallgitterzaun, einen KFZ Sperrgraben und einen der 1.000 Wachhunde, denen man nur wenig zu fressen gab, um sie besonders scharf zu machen. Hinter dem Zaun, auf dem Gebiet der ehemaligen BRD, ein Beobachtungsturm der Amerikaner als Teil des dort gelegenen US-Camps Point Alpha.

Wenn man bedenkt, dass die 1.400 Km lange innerdeutsche Grenze mit 30.000 Mann bewacht wurde, kommt man auf 21 Mann pro Km, die auf 1.000 Wachtürmen entlang der Grenze verteilt waren. Ein Überwinden war fast unmöglich. Und dennoch haben es einige geschafft. Der größte Teil der Menschen die es versuchten, haben jedoch mit ihrem Leben bezahlt. Insgesamt sollen es etwa 800 gewesen sein. Offiziell wurde diese Grenze als antifaschistischer Schutzwall bezeichnet, der verhindern sollte, dass Westdeutsche in die DDR eindringen können. In Wirklichkeit wusste jeder, dass der eigentliche Zweck der Grenzan­lagen aber darin bestand, eine Massenflucht der DDR-Bürger in die BRD zu verhindern.

Die Besichtigung des Point Alphas wirkte bei den meisten noch lange nach und machte einen nachdenklich. Auf der Weiterfahrt von Geisa Richtung Tann fährt man noch ein kurzes Stück durch die schöne thüringische Landschaft, dem sogenannten Thüringer Balkon, bevor man wieder nach Hessen kommt. Die Berge dieser Gegend haben oft eine kegelförmige Form, die einen unwillkürlich an Vulkane denken lässt. Sie sind tatsächlich vulkanischen Ursprungs und viel älter als die erloschenen Vulkane der Eifel. Schon nach kurzer Fahrzeit war die Wasserkuppe, das nächste Ziel der Reise erreicht. Die Wasserkuppe ist mit 950 m der höchste Berg der Rhön und übertrifft damit den ca. 880 m hohen Feldberg im Südwesten von Hessen. Schon der Name lässt darauf schließen, dass es sich um einen Berg handelt, der in einer wasserreichen Gegend liegt.

Bedingt durch häufige, überdurchschnittliche Niederschläge und günstige Bodenverhältnisse, entspringen in diesem Gebiet 30 Bäche, von denen die Fulda der größte ist. Sie ist auch der bekannteste Fluss, der sich hier beginnend, seinen Weg zur gleichnamigen Stadt Fulda bahnt, um dann weiter durchs Fuldatal bis zu der malerischen Drei-Flüsse-Stadt Hannoversch Münden zu fließen. Ab dort bilden beide Flüsse Fulda und Werra zusammen die Weser.

Der überwiegende Teil der Gruppe machte hier eine Pause und sah sich den regen Segelflugbetrieb auf dem Berg der Segelflieger an und genoss die schöne Aussicht. Nur einige wenige machten sich auf den Weg zur Fuldaquelle, die nur knapp einen Kilometer vom Busparkplatz entfernt war.

3avwebDie schön eingefasste Quelle ist nicht die wahre Fuldaquelle. Diese liegt etwas höher, unterhalb des Gipfels. Als man vor über 80 Jahren mit dessen Bebauung begann, fasste man sie ein und nutzte sie zur Trinkwasserversorgung. Den Überlauf leitete man mit einer Rohrleitung an die Stelle, die jetzt als Fuldaquelle ausgegeben wird. Auf der Tafel über der Quelle steht folgendes Gedicht:

          Hier halte Rast! Dich labt die Quelle
          der Fulda, die mit klarer Welle
          den Berggruß rauschend trägt einher,
          sie wächst zur Werra hingezogen,
          zum Deutschen Strom und senkt die Wogen
          als Weser schiffbelebt ins Meer.

Das Wasser scheint tatsächlich trinkbar zu sein, denn einige füllten sich ihre Flaschen damit und tranken das kühle Nass.

Die Radarkuppel (Radom) ist eine weithin sichtbare Landmarke und untrennbar mit der Wasserkuppe und der Rhön verbunden. Sie ist ein Relikt des kalten Krieges und diente der Bundes-Luftwaffe zur Überwachung des damaligen DDR-Gebietes.

SAM 2148 2vv webGerne hätte man sich hier noch eine Weile aufgehalten, um sich noch das Segelflugmuseum oder anderes anzuschauen, doch die Zeit drängte.

Da das Wetter jetzt richtig gut wurde, war die Weiterfahrt durch das abwechslungsreiche osthessische Bergland eine wahre Freude. Vorbei an Schlüchtern, Steinau an der Straße, Bad Soden-Salmünster und Wächtersbach erreichte man schließlich Gelnhausen, die letzte Etappe der Reise.

In der alten Barbarossastadt Gelnhausen wurde im Gasthaus zum Löwen, einem der ältesten Wirtshäuser Deutschlands, eingekehrt und bei gutem Essen und Trinken fand der interessante Tag einen schönen Abschluss.

SAM 2157v webNach dem obligatorischen Abschlussfoto (zum Vergrößern bitte anklicken) begann die Heimreise. Zum Schluss möchte ich mich noch bei unserem Fahrer Rainer Scholl bedanken, der uns auch wieder sicher nach Weiler brachte und bei allen, die diese schöne Fahrt geplant, organisiert und betreut haben.

Alle Fotos: Alfred Haupt

(Von unserem Mitglied Alfred Haupt)

Der diesjährige Jahresausflug der Heimatfreunde führte uns in den östlichen Teil des Pfälzer Waldes, auch Hardt genannt, der zu Rheinland-Pfalz gehört und das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands bildet. Auf dem Programm standen neben dem Hambacher Schloss, und der Villa Ludwigshöhe auch der schöne Pfälzer Ort Rhodt unter Rietburg.

HambSchl.01Auf dem Wurstmarktgelände in Bad Dürkheim, mit dem berühmten 1,5 Millionen Liter fassenden Dürkheimer Riesenfass im Hintergrund, gab es das obligatorische gute Frühstück. Gut gelaunt, gestärkt und pünktlich kamen wir oben vor dem Schloss an wo wir, in zwei Gruppen aufgeteilt, um 11 Uhr unsere geführte Besichtigung begannen.

Das Hambacher Schloss, auch Maxburg genannt, liegt an einer strategisch günstigen Lage auf dem Hambacher Schlossberg. Es beherrschte die sich bei Neustadt kreuzenden Handelswege und ist schon von weitem zu sehen. Die ursprüngliche Anlage stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde zunächst als Burg gebaut und erst in der Neuzeit zu einem Schloss umgestaltet. Das erklärt auch die nüchterne, schmucklose Bauweise des Gebäudes, das aus dem, in dieser Gegend häufig vorkommenden, hellen Sandstein errichtet ist. Die Anlage wurde im Laufe der Zeit mehrmals zerstört, zuletzt von den französischen Truppen im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1688/89 und nur teilweise wiederaufgebaut. Von den gewaltigen Außenmauern sind nur einige erhalten geblieben, die einen einfachen Innenhof umschließen.

An alle Mitglieder, Freunde und Gönner der Heimatfreunde.

Am Donnerstag, den 12. Juli 2018 findet eine Tagesfahrt der Heimatfreunde Weiler statt.

Wir fahren um 7:30 Uhr vom Dorfplatz in Weiler nach Haibach. Dort nehmen wir ein gemeinsames Frühstück ein und sehen uns eine kleine Modenschau an.

Es folgt ein gemeinsames Mittagessen, danach hat man die Möglichkeit beim Adler Modemarkt einzukaufen. Alle erhalten für ihren Einkauf auf die gesamten Artikel satte 25% Nachlass.

Anschließend fahren wir nach Marktheidenfeld ins Gewölbe des Weinguts Deppisch mit Weinproben und Kaffee satt sowie einem Stück Kuchen.

Der Anteil an den Kosten beträgt € 25,00.

Interessenten melden sich bitte verbindlich an bei:

Dieter Weiß Tel.: 06721 - 3 65 20 oder Fred Sittek 06721 - 3 67 94

 

Die diesjährige Jahresfahrt der Heimatfreunde Weiler am 18. August hat das Hambacher Schloss und die Südpfalz zum Ziel.

Am Hambacher Schloss versammelten sich im Mai 1832 tausende Bürger um im Rahmen des sogenannten Hambacher Fests für bürgerliche Freiheit, Rechtsstaatlichkeit, Meinungs- und Pressefreiheit und Volkssouveränität zu demonstrieren. Auch Forderungen nach einem deutschen Nationalstaat wurden laut. Das Hambacher Schloss, Zielpunkt des großen Festzugs der politischen Großdemonstration wurde somit zu einem symbolträchtigen Ort der deutschen Demokratiegeschichte.

Geplant ist eine geführte Besichtigung der Ausstellung und des Hambacher Schlosses. Anschließend geht es weiter entlang der Weinstraße über die Villa Ludwigshöhe, dem bekannten Sommerschlösschen des bayerischen Königs Ludwig I. nach Roth unter Rietburg, einem idyllischen Pfälzer Weindorf, das zur Erkundung sowie zu einem kleinen Mittagessen/ Cafe -' Besuch einlädt.

Die Rückfahrt erfolgt durch den Pfälzer Wald nach Kirchheimbolanden, wo wir im dortigen Brauhaus zum Abendessen und Ausklang des Ausflugs einkehren werden.

Die Ankunft in Weiler ist für 20.00 Uhr geplant.

Programmablauf

Abfahrt:              Dorfplatz Weiler um 8.00 Uhr

Ankunft:             Dorfplatz Weiler um 20.00 Uhr

Ziel:                    Hambacher Schloss, Hambach bei Neustadt/Weinstraße

Hinfahrt:             Weiler – A61 bis Kreuz Frankenthal – Abfahrt Grünstadt – Weinstraße bis Hambach.

                            Unterwegs Frühstückspause auf dem Wurstmarktgelände in Bad Dürkheim.

                            11.00 Uhr geführte Besichtigung im Hambacher Schloss

                            Anschließend Weiterfahrt mit Halt an der Villa Ludwigshöhe nach Roth unter Rietburg.
                            Dort Ortserkundung auf eigene Faust und Gelegenheit zu kleinem Mittagessen /Cafe – Besuch.

Zurück:               Roth unter Rietburg – Neustadt – B 39 bis Frankenstein – B 37 bis Hochspeyer – B 48 bis zur
                            Auffahrt/Abfahrt 13 an der A 63 bis Kirchheimbolanden.
                            Dort gemeinsames Abendessen im Brauhaus am Turm.

                            ca. 19.00 Uhr Abfahrt nach Weiler

                            ca. 20.00 Uhr Ankunft in Weiler

Die Kosten für Fahrt und Eintritt im Hambacher Schloss belaufen sich auf € 25,00 pro Person. Anmeldung bitte bei
Fred Sittek, Tel.: 06721 – 36794 Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Dieter Weiß, Tel.: 06721 - 36520

 

   

Am Dienstag, den 06. Juni 2017 traf sich die Frauengruppe der Heimatfreunde Weiler an der Werkstatt im alten Schulhof um Beete ohne Patenschaft an der Stromberger Straße in Ordnung zu bringen. Trotz teilweisem Regen wurden die Arbeiten mit viel Freude und Elan ausgeführt. Und nach dem Einsatz saß man noch gemütlich zusammen und diskutierte über die erste gemeinsame Schicht. Es wurden neue Gruppen gebildet, die die Pflege der von den Heimatfreunden ausgeführten Bepflanzungen übernehmen werden. Am Ende waren sich alle einig, dass diese Zusammenarbeit Zukunft hat.

Weitere Frauen sind sehr herzlich willkommen!

In Zukunft trifft sich die Frauengruppe immer am 1. Dienstag im Monat

Von insg. 314 Mitgliedern fanden sich 41 in guter Laune bei Gutsausschank Steinberger ein. Der 1. Vorsitzende Dieter Weiß begrüßte die Anwesenden und stellte die satzungsgemäße Einladung fest. Zum Totengedenken erhoben sich die Anwesenden und Weiß verlas die 14 Namen der seit letzter Mitgliederversammlung verstorbenen Heimatfreunde. Fred Sittek berichtete über die saisongemäß anfallenden Arbeiten der Dienstagsschicht und die geleisteten 1.655 Arbeitsstunden. Es folgte der Kassenbericht durch Schatzmeisterin Andrea Schmitt sowie der positive Bericht der Kassenprüfer, die Entlastung der Kassiererin und des gesamten Vorstandes  beantragten. Die Mitglieder entlasteten einstimmig.

(bitte hier klicken für Anzeige der Einladung und des Anmeldeformulars)